Edi Rama zum Nobelpreis für Peter Handke

Der albanische Premierminister Edi Rama nimmt in einem längeren Beitrag in der WELT vom 16.10.2019 Stellung zur Bedeutung des Nobelpreises für Peter Handke. Die Schriften Handke, welche sich spezifisch mit dem Konflikt zwischen Serben und ihren Nachbarn auf dem Balkan beziehen, interpretiert er als „Aufruf zum Hass“. Er kommt aber dennoch zu zu folgendem Schluss:

Es besteht kein Zweifel, dass Handke gelesen, studiert und diskutiert werden sollte. Aber seine Arbeit über jene anderer würdigerer Kandidaten für den Nobelpreis zu stellen, war ein leichtsinniger Fehler. Der Autor und Literaturkritiker Hari Kunzru formulierte es so: „Er ist ein guter Schriftsteller, der große Einsicht mit schockierender ethischer Blindheit verbindet.“

Autor:

I am a critical observer and commentator of the present, and of it as an echo and sometimes a reedition of the past. My comment are anchored in the study of the history of sciences, arts and politics, passing from antiquity to renaissance, the enlightenment, the early 19th and the early 20th century and concentrating on the disappearance and reappearance of ideas and methods of thinking and on interactions between science, arts and policy. On this basis, my comments can be ironic or sarcastic and often end in clear political statements.