Programm 2020

Sonntag, 9.Januar 2020 11:00 Reithalle Wenkenhof Riehen

YASMINA REZA GLÜCKLICH DIE GLÜCKLICHEN

Es lesen: DORIS WOLTERS, URS BIHLER, MARIE JUNG und MARIO FUCHS Dramaturgie und Realisation: MARION SCHMIDT-KUMKE

Sonntag, 19.Januar 2020 11:15 Dreiländermuseum Lörrach 16:30 Druckereihalle Ackermannshof Basel

IRMGARD KEUN DAS KUNSTSEIDENE MÄDCHEN

Es lesen: EMILIA HAAG und SIBYLLE MUMENTHALER Dramaturgie und Realisation: MARION SCHMIDT-KUMKE

WAS FÜR EIN LEBEN! Irmgard Keun, die Autorin des Werks, mit dem die Wintergäste am 19.Januar 2020 morgens im Dreiländermuseum in Lörrach und am Nachmittag in Ackermannshof Basel Station machen werden, hat die Unbill des Lebens sehr intensiv erlebt und konnte sich nicht damit begnügen, zu entfliehen, sondern musste jahrelang im Untergrund leben, wie Heidi Krementz im Portal Rheinische Geschichte (abgerufen am 26.12.2019) berichtet: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/irmgard-keun/DE-2086/lido/57c9342ed5ba25.78775690

Sonntag, 26. Januar 2020

11:00 h Lüschersaal, Alte Kanzlei, Baselstrasse 43, Riehen 16:30 h Kunsthaus Baselland, St.Jakob-Strasse 170, Muttenz

JEAN COCTEAU: THOMAS DER SCHWINDLER

Es liest: VINCENT GLANDER Dramaturgie und Realisation: MARION SCHMIDT-KUMKE

COCTEAU, DIE MYTHOLOGIE UND DER KRIEG In ihrem Nachwort zur deutschsprachigen Neuausgabe von Jean Cocteaus „Thomas der Schwindler“ von 1923 geht Iris Radisch den autobiographischen und realen historischen Wurzeln der Erzählung nach und schreibt : „Cocteau wird Zeit seines Lebens darauf bestehen, dass die Erfindung des Selbst allemal jener amtlichen Figur vorzuziehen ist, deren Fotografie unser Ausweis zeigt…Ehrlichkeit war für Cocteau nur ein Zeichen von Einfallslosigkeit. Die grösste Sünde war in seinen Augen nicht die Lüge, sondern die Stillosigkeit.“ Bräuchte es eines besseren Beweises, dass auch wir nach eine Jahrhundert wieder in einer dekadenten „Belle Epoque“ angelangt sind, in der Cocteaus Aussage am Lebensende – ebenfalls von Iris Radisch zitiert – im politischen und gesellschaftlichen Diskurs in Mode gekommen ist: „Ich habe die Mythologie stets der Geschichte vorgezogen, weil Geschichte aus Wahrheiten gemacht ist, die mit der Zeit zu Lügen werden, während die Mythologie aus Lügen gemacht ist, die mit der Zeit zu Wahrheiten werden…

Sonntag, 2. Februar 2020

11:00h Druckereihalle Ackermannshof, St.Johanns-Vorstadt 21, Basel 16:30h Kunsthaus Baselland, St.Jakob-Strasse 170, Muttenz

DAVID FOSTER WALLACE: SCHRECKLICH AMÜSANT – ABER IN ZUKUNFT BITTE OHNE MICH

Es liest: PETER SCHRÖDER Dramaturgie und Realisation: MARION SCHMIDT-KUMKE

Sonntag, 9.Februar 2020,

11:15h Dreiländermuseum, Basler Strasse 143, Lörrach 16:30h Druckereihall Ackermannshof, St.Johanns-Vorstadt 21, Basel

PETER HANDKE: KALI EINE VORWINTERGRESCHICHTE

Es lesen: CLAUDIA JAHN, CHRISTIAN HELLER und VINCENT LEITTERSDORF Dramaturgie und Realisation: MARION SCHMIDT-KUMKE

Gestaltung Titelbild und Programmheft: Bianca Wyss, Stauffenegger + Partner